L’environnement tardiglaciaire préalpin : essai de restitution basée sur le potentiel climatique et écologique des microvertébrés

Jeder Forscher ist bemüht, in seinem Fachbereich die klimatischen Voraussetzungen und die Umweltbedingungen der von ihm untersuchten Fundstätte zu definieren und näher zu bestimmen. Der Vergleich mit den Ergebnissen anderer Methoden erlaubt eine Einordnung in das traditionelle chronologische Referen...

Full description

Bibliographic Details
Main Author: Jeannet, Marcel
Format: Article in Journal/Newspaper
Language:French
Published: Société archéologique de l’Est 2010
Subjects:
Online Access:http://journals.openedition.org/rae/5499
Description
Summary:Jeder Forscher ist bemüht, in seinem Fachbereich die klimatischen Voraussetzungen und die Umweltbedingungen der von ihm untersuchten Fundstätte zu definieren und näher zu bestimmen. Der Vergleich mit den Ergebnissen anderer Methoden erlaubt eine Einordnung in das traditionelle chronologische Referenznetz, etwa die Isotopenvariation des Sauerstoffs (18O/16O) der Meeresgründe oder des Grönland-Eises.Die Innovation besteht heute nicht mehr darin, neue Methoden zu entwickeln, sondern darin, die bestehenden Methoden der Problematik der jeweiligen Fundstätte anzupassen (Predation, Taphonomie, Saisonabhängigkeit, Verzehr der Beute und im weiteren Sinne der Ökologie, Klimatologie und Biochronologie etc.).Dieses Prinzip bietet also die Möglichkeit, ältere Studien unter einem neuen quantifizierten und auf verschiedene Gruppen von mikroskopischen Wirbeltieren erweiterten Gesichtspunkt wiederaufzunehmen. Es erleichtert den Vergleich zwischen den Schichten einerseits und den Fundstätten andererseits, sowie die Gegenüberstellung mit den Referenzkurven der klimatischen Entwicklung.Zuerst werden die Listen der Mikrofauna zusammengestellt, wobei jede Gattung anhand der klimatischen Durchschnittswerte ihres geografischen Verbreitungsgebietes quantitativ definiert wird; an der Schichtenabfolge der Lagerstätte kann nun die Entwicklung der Kurven der unterschiedlichen klimatischen und umweltlichen Parameter abgelesen werden.Durch die chronologische Überschneidung der Schichten unterschiedlicher Fundstätten und der parametrischen Werte können Diagramme einer regionalen Synthese ausgearbeitet werden, aus der die spätglazialen Biozonen recht deutlich hervorgehen. Each searcher in his speciality attempts to define and improve climatic and ecological conditions of the site he studies. Comparison with results obtained from other methods permits an insertion into traditional chronological referential network as isotopic variations of Oxygen (O18/O16) on sea bottom or in Greenland ice.Innovation is not now in the creating of new methods ...