Impact of atmospheric warming on permafrost degradation and debris flow initiation: A case study from the eastern European Alps

In der vorliegenden Arbeit wird die Bedeutung der Erwärmung der Kryosphäre seit dem Ende der Kleinen Eiszeit (LIA) für die räumliche Verbreitung von Muranrissen in einem zentralalpinen Gebiet der Ostalpen untersucht. Vor dem Hintergrund der atmosphärischen Erwärmung verursachte hier insbesondere die...

Full description

Bibliographic Details
Published in:E&G Quaternary Science Journal
Main Authors: B. Damm, A. Felderer
Format: Article in Journal/Newspaper
Language:German
English
Published: Copernicus Publications 2013
Subjects:
Online Access:https://doi.org/10.3285/eg.62.2.05
https://doaj.org/article/95ac0e1db7c2474cb902e0bfc251b00d
Description
Summary:In der vorliegenden Arbeit wird die Bedeutung der Erwärmung der Kryosphäre seit dem Ende der Kleinen Eiszeit (LIA) für die räumliche Verbreitung von Muranrissen in einem zentralalpinen Gebiet der Ostalpen untersucht. Vor dem Hintergrund der atmosphärischen Erwärmung verursachte hier insbesondere die Degradation von Permafrost bodenmechanische Instabilitäten. Im Untersuchungsgebiet, dem Naturpark Rieserferner-Ahrn in Südtirol lässt sich zeigen, dass mehr als die Hälfte der Muranrisse in Lockergesteinen auftreten, unter anderem in Moränen- und Hangschuttablagerungen, die vor rund 150 Jahren noch durch Gletschereis und Permafrost stabilisiert waren.